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"Die Markus-Passion - Eine Passion nach Auschwitz" von Michaël Levinas

13 Apr

Die Geschichte über den Tod von Jesus von Nazareth wird vom Komponisten Michaël Levinas nach Auschwitz originell und ausdrucksstark in Musik umgesetzt. Das Werk beginnt mit jüdischen Gebeten, gefolgt von einer ungekürzten Erzählung über die Passion nach dem Markus-Evangelium. Texte von Paul Celan, dem bekannten deutschen Shoah-Poeten, formen den Schluss des Werkes. Die Welturaufführung anlässlich des 500-jährigen Reformationsjubiläums wird vom Orchestre de Chambre Lausanne und vom Ensemble Vocal Lausanne und den Solisten Magali Léger, Marion Grange, Guilhem Terrail und Mathieu Dubroca unter der Leitung von Marc Kissóczy in der Kirche Saint-François in Lausanne interpretiert.

Dirigent:
Marc Kissoczy
Chor:
Ensemble Vocal de Lausanne
Komponist:
Michaël Levinas
Orchester:
Orchestre de Chambre de Lausanne
Solo:
Magali Léger, Marion Grange, Guilhem Terrail, Mathieu Dubroca

Spätromantik-Entdeckungen aus Zürich

15 Dec

Es sei ein «Ausflug in die Programmmusik», sagte Max Reger über sein op.128. Kaum je erklingen sie im Konzertsaal, die Tondichtungen, zu denen Reger sich 1913 von Arnold Böcklin inspirieren liess.

Das beühmtese der Bilder Böcklins, «die Toteninsel», wurde ebenso zur Vorlage wie das erotisch überschäumende «Spiel der Wellen». Auch Franz Schreker kostet in seiner Kammersinfonie von 1916 die Klangeffekte des Orchesters reichlich aus. Er weist dabei auch den Streichern solistische Aufgaben zu – erstaunliche Klangfülle braucht nicht unbedingt ein Riesenorchester! Und mit der Sinfonie von Volkmar Andreae erklingt in der Tonhalle Musik des langjährigen Chefdirigenten, der einen prägenden Einfluss auf das Musikleben in der Schweiz hatte und sich u.a. mit Nachdruck für die Sinfonien Gustav Mahlers einsetzte. Seine düster-romantische Sinfonie von 1919 verdient es, wiederentdeckt zu werden.

Max Reger: Vier Tondichtungen nach Arnold Böcklin op. 128
Frank Schreker: Kammersinfonie für 23 Soloinstrumente
Volkmar Andreae: Sinfonie C-Dur op. 31

Orchester der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK)
Marc Kissoczy, Leitung

Aufnahme SRF 2 Kultur
Konzert vom 30. November 2016, Tonhalle Zürich

http://www.srf.ch/sendungen/im-konzertsaal/spaetromantik-entdeckungen-aus-zuerich

Iwan der Schreckliche

6 Oct

Orchestra and choirs of the “Zürcher Hochschule der Künste”; Marc Kissóczy, direction; Peter Schweiger, speaker; Ewa Wolak, Mezzosoprano; Markus Eiche, Baritone.

Sergej Prokofjew (1891–1953)
Iwan der Schreckliche op. 116 (1945)

Live recording from the concert in February 2015.